
| Back | December 23, 2010 | |
|
Nicht von Pappe22.12.2010 Rubrik: RENOLIT WATERPROOFINGIn Föhren vor den Toren Triers wurde eine 650 kWp Solaranlage durch das Aufschweißen eines Kunststoffprofils auf die vorhandene Dachabdichtung dauerhaft mit dem Gebäude verbunden. Vom neuen Handy bis zum Waschmittel, die Dinge des täglichen Lebens werben mit farbigen, oft aufwendig gestalten Verpackungen um unsere Aufmerksamkeit in den Geschäften. Das in Mayen ansässige Familienunternehmen Brohl Wellpappe GmbH & Co. KG gehört zu einem der führenden Unternehmen der Verpackungs- und Displayindustrie. Am Standort Trier, der seit 2006 zur Firmengruppe gehörte, gab es bezüglich der gemieteten Immobilie erhebliche brandschutztechnische sowie genehmigungsrechtliche Mängel. Deshalb entschied sich das Unternehmen zu einem Neubau vor den Toren der Stadt. Auf einer Grundfläche von 62.000 Quadratmetern entstehen Produktions- und Lagerflächen von 20.000 Quadratmetern Umfang sowie ein zweigeschossiges Bürogebäude mit 1.500 Quadratmetern Grundfläche. Die Investitionssumme betrug rund 18 Millionen Euro. Auch in die Nutzung erneuerbarer Energien wurde kräftig investiert. Auf drei Dächern des Produktionskomplexes wurde durch die Spezialisten von Sunconcept im Sommer 2010 eine Solaranlage mit einer Leistung von 650 kWp installiert. Dazu wurden 4.444 kristalline Solarmodule auf Aluminiumgestellen montiert, verkabelt und mit insgesamt 66 SMA Wechselrichtern verbunden. Um die Anlage kraftschlüssig auf den flach geneigten Hallendächern zu befestigen, kam ein System zum Einsatz, das Lagesicherheit ohne zusätzliche Auflast und ohne Durchdringung der wasserführenden Ebene ermöglicht. Das patentierte RENOLIT ALKORSOLAR besteht aus einem extrudierten Kunststoffprofil mit innenliegender Aluminiumschiene, das vom Dachdecker mittels Heißluft auf die darunter befindliche Kunststoffdachabdichtung aufgeschweißt wird. In diese Schiene wird dann die Unterkonstruktion des Solarmoduls geschraubt, ohne dass dabei die Dachabdichtung beeinträchtigt wird. So entsteht eine dauerhafte, im Windkanal bis 200 km/h getestete, Verbindung zwischen Solaranlage und Kunststoffdach. Durch den Einsatz eines Heißluftschweißgerätes mit zwei Düsen ist die Verbindung von RENOLIT ALKORSOLAR und der Dachabdichtung schnell und sicher möglich. Das Kunststoffprofil kann auf neue und auch auf bereits bestehende PVC-Dächer (nach deren Reinigung) aufgeschweißt werden. Bei bestehenden Dächern sollte im Vorfeld der anwendungstechnische Service von RENOLIT WATERPROOFING kontaktiert werden, auch um die zu erwartende Restlebensdauer der Dachabdichtung zu beurteilen, sowie den Befestigungsplan auf Herz und Nieren zu überprüfen. Denn bei diesem System werden die auftretenden Windbelastungen ganz in die Befestiger der Dachbahn abgeleitet. Auch bei Brohl Wellpappe in Föhren wurde das Solarprofil auf eine bereits bestehende gewebeverstärkte PVC-Kunststoffdachbahn aufgeschweißt. Für Dächer, die mit EVA-Dachbahnen abgedichtet wurden, gibt es RENOLIT ALKORSOLAR auch auf der Basis von EVA. Bei dem Projekt in Föhren wurden insgesamt über 25 Kilometer des innovativen Solarprofils verarbeitet. Den Bauherren überzeugte einerseits, dass zur Befestigung der Solaranlage keine Dachdurchdringungen nötig waren und andererseits, dass die Solaranlage mit rund 15 kg/m2 so leicht ist, dass auch für eine Anlage mit 4.444 Modulen ein Eingriff in die Statik des Gebäudes nicht notwendig wurde.
Das Hochregallager des neuen Produktionsstandortes von Brohl Wellpappe in Föhren
ALKORSOLAR wird mit einem Heißluftschweißgerät auf die bestehende Kunststoffdachbahn aufgeschweißt
Solarteure montieren die Halterungen und die Solarmodule auf der Produktionshalle
Die neue Solaranlage auf der Produktionshalle
Die neue Solaranlage auf dem Hochregallager
|
|||
| Disclaimer. |
RENOLIT SE - Horchheimer Straße 50 - 67547 Worms - Tel.: 06241.303.396 - Fax: 06241.303.209 |




